«Aluminium Bozen deve restare nell’attuale sede. La Provincia rinnovi la concessione e garantisca certezze a lavoratori e impresa». È netta la posizione del segretario generale della UIL-SGK, Mauro Baldessari, e del segretario generale regionale della UILM Alto Adige, Eduart Dedja.

«Si parla di un costo stimato di 220 milioni di euro pubblici per il trasferimento, mentre nell’area del forno sono già stati investiti oltre 20 milioni dopo l’incidente del 2024. Lo stabilimento lavora su tre turni. Spendere per spostare un’attività produttiva funzionante, anziché rafforzarla, sarebbe una scelta industrialmente sbagliata», afferma Baldessari.

La concessione dei circa 10.000 metri quadrati di proprietà provinciale sui quali sorge il forno scade nel 2030. Per UIL-SGK e UILM occorre decidere subito, evitando anni di incertezza che possono frenare gli investimenti e compromettere l’occupazione.

«Dietro questo stabilimento ci sono lavoratori, famiglie e competenze professionali che Bolzano non può permettersi di disperdere», sottolinea Dedja. «Servono garanzie occupazionali, sicurezza e una prospettiva produttiva stabile. La scadenza della concessione non deve trasformarsi in un alibi per mettere in discussione il futuro della fabbrica».

Per le due organizzazioni, lo sviluppo del NOI Techpark deve procedere insieme alla tutela della produzione industriale.

«Per l’ampliamento del NOI Techpark proponiamo di valutare l’area prevista per il quartiere Roma, alla luce degli ostacoli alla realizzazione di quel progetto. La Provincia approfondisca questa alternativa, invece di considerare lo spostamento di Aluminium come una strada obbligata», dichiarano Baldessari e Dedja. «Ricerca e industria devono rafforzarsi a vicenda: l’innovazione acquista valore anche quando trova applicazione nelle fabbriche».

«Bolzano deve difendere lavoro, competenze e capacità produttiva. Indebolire Aluminium significa impoverire anche fornitori, servizi e commercio cittadino. Chiediamo il rinnovo della concessione nell’attuale sede, garanzie occupazionali e investimenti in sicurezza e sostenibilità. Aluminium non va spostata. Il patrimonio industriale della città va rafforzato», concludono Baldessari e Dedja.

 

 

„Aluminium Bozen muss am bestehenden Standort bleiben. Das Land muss die Konzession erneuern und Planungssicherheit für die Beschäftigten und das Unternehmen schaffen.“ Das fordern der Generalsekretär der UIL-SGK, Mauro Baldessari, und der regionale Generalsekretär der UILM Südtirol, Eduart Dedja.

„Für die Verlegung stehen geschätzte Kosten von 220 Millionen Euro aus öffentlichen Mitteln im Raum. Gleichzeitig wurden nach dem Unfall von 2024 bereits mehr als 20 Millionen Euro im Bereich des Schmelzofens investiert. Das Werk arbeitet im Dreischichtbetrieb. Geld dafür auszugeben, einen funktionierenden Produktionsbetrieb zu verlegen, anstatt ihn zu stärken, wäre industriepolitisch eine Fehlentscheidung“, erklärt Baldessari.

Die Konzession für die rund 10.000 Quadratmeter große landeseigene Fläche, auf der sich der Schmelzofen befindet, läuft 2030 aus. Aus Sicht von UIL-SGK und UILM braucht es rasch eine Entscheidung. Jahrelange Unsicherheit könnte Investitionen bremsen und Arbeitsplätze gefährden.

„Hinter diesem Werk stehen Beschäftigte, Familien und berufliches Fachwissen, auf das Bozen nicht verzichten kann“, betont Dedja. „Es braucht Beschäftigungsgarantien, Sicherheit und eine verlässliche Produktionsperspektive. Das Auslaufen der Konzession darf nicht zum Vorwand werden, die Zukunft des Werks infrage zu stellen.“

Für die beiden Gewerkschaften müssen die Weiterentwicklung des NOI Techpark und die Sicherung der industriellen Produktion Hand in Hand gehen.

„Für die Erweiterung des NOI Techpark schlagen wir vor, die für das Roma-Viertel vorgesehene Fläche zu prüfen, angesichts der Hindernisse bei der Umsetzung dieses Projekts. Das Land soll diese Alternative eingehend untersuchen, anstatt die Verlegung von Aluminium als unausweichlich zu betrachten“, erklären Baldessari und Dedja. „Forschung und Industrie müssen sich gegenseitig stärken. Innovation schafft auch dort Wert, wo sie in den Fabriken zur Anwendung kommt.“

„Bozen muss Arbeitsplätze, Fachwissen und Produktionskapazitäten sichern. Eine Schwächung von Aluminium würde auch Zulieferbetriebe, Dienstleister und den städtischen Handel treffen. Wir fordern die Erneuerung der Konzession am bestehenden Standort, Beschäftigungsgarantien sowie Investitionen in Sicherheit und Nachhaltigkeit. Aluminium darf nicht verlegt werden. Die industrielle Substanz der Stadt muss gestärkt werden“, so Baldessari und Dedja abschließend.