
UIL Scuola interviene per chiarire due questioni sulle quali si sta generando una polemica che rischia di confondere obblighi contrattuali, autonomia professionale dei docenti e funzionamento degli organi collegiali.
«Parlare di “sciopero delle gite” è giuridicamente e concettualmente sbagliato», dichiara il segretario della UIL Scuola, prof. Marco Pugliese. «L’accompagnamento nei viaggi d’istruzione non costituisce un ordinario obbligo individuale di servizio che possa essere imposto unilateralmente al docente. Senza insegnanti disponibili ad assumere formalmente l’incarico e le relative responsabilità di vigilanza, semplicemente il viaggio non può essere organizzato».
Il CCNL del comparto Istruzione e Ricerca individua infatti le attività di insegnamento e le attività funzionali obbligatorie, mentre la disciplina dei viaggi d’istruzione prevede l’individuazione di specifici docenti accompagnatori. La Circolare ministeriale n. 291 del 14 ottobre 1992, riferimento storico in materia, disciplina espressamente ruolo e responsabilità degli accompagnatori.
«Se un docente non offre la propria disponibilità non sta scioperando e non si sta sottraendo a un obbligo ordinario di servizio», prosegue Pugliese. «Semplicemente non assume uno specifico incarico aggiuntivo. Chiamarlo sciopero significa costruire una polemica su un presupposto che non esiste».
Progetti: la valutazione spetta ai docenti
Il secondo punto riguarda i progetti e le numerose attività che vengono proposte alle scuole.
Con il DPR 275/1999, che disciplina l’autonomia scolastica, ogni attività deve inserirsi coerentemente nella programmazione educativa e didattica dell’istituto. Il D.Lgs. 297/1994, in particolare agli articoli 5 e 7, attribuisce precise competenze ai Consigli di classe e al Collegio dei docenti.
«Gli insegnanti non sono meri esecutori di qualsiasi proposta venga presentata alla scuola», sottolinea Pugliese. «Hanno il diritto e il dovere professionale di valutarne la qualità, la pertinenza e soprattutto la sostenibilità didattica. Un progetto può anche essere interessante, ma se sottrae troppe ore alle discipline, frammenta continuamente il percorso o impedisce di raggiungere gli obiettivi di apprendimento, può e deve essere ridimensionato o respinto».
Per UIL Scuola, la progettualità rappresenta una risorsa quando integra il percorso didattico, ma diventa problematica quando si trasforma in una successione continua di attività che comprimono il tempo dell’insegnamento.
«Non siamo contro le uscite, i laboratori o i progetti. Siamo contro l’idea che tutto debba entrare nella scuola senza una seria valutazione didattica», precisa il segretario. «L’autonomia non significa riempire il calendario. Significa scegliere responsabilmente ciò che serve davvero agli studenti».
«Il corollario non può divorare il programma»
La cornice costituzionale degli articoli 33 e 34 della Costituzione, insieme alla normativa sull’autonomia scolastica, pone al centro il diritto all’istruzione, la libertà di insegnamento e la qualità del processo educativo.
«La scuola ha come funzione primaria l’istruzione e la formazione», conclude il prof. Marco Pugliese. «Uscite, laboratori e progetti sono strumenti importanti e possono arricchire enormemente l’insegnamento, ma restano strumenti. Non possono diventare il fine della scuola. Quando il corollario finisce per divorare il programma, dire di no non significa impoverire l’offerta formativa: significa difendere il diritto degli studenti ad apprendere».
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Die UIL Schule nimmt zu zwei Fragen Stellung, über die derzeit eine Debatte geführt wird, bei der vertragliche Verpflichtungen, die berufliche Autonomie der Lehrkräfte und die Zuständigkeiten der Kollegialorgane miteinander vermischt werden.
„Von einem ‚Streik gegen Klassenfahrten‘ zu sprechen, ist rechtlich und begrifflich falsch“, erklärt der Sekretär der UIL Schule, Prof. Marco Pugliese. „Die Begleitung von Schülerinnen und Schülern bei Klassen- und Bildungsfahrten gehört nicht zu den gewöhnlichen individuellen Dienstpflichten, die einer Lehrkraft einseitig auferlegt werden können. Gibt es keine Lehrkräfte, die bereit sind, die Begleitung und die damit verbundenen Aufsichts- und Verantwortungsaufgaben zu übernehmen, kann die Fahrt schlicht nicht durchgeführt werden.“
Der geltende Kollektivvertrag des Bereichs Bildung und Forschung definiert die verpflichtenden Unterrichts- und funktionalen Tätigkeiten. Für Bildungsfahrten hingegen ist die ausdrückliche Benennung von Begleitlehrkräften vorgesehen. Auch das Ministerialrundschreiben Nr. 291 vom 14. Oktober 1992, das historisch einen wichtigen Bezugspunkt in diesem Bereich darstellt, regelt ausdrücklich die Rolle und die Verantwortung der Begleitlehrkräfte.
„Wenn eine Lehrkraft ihre Bereitschaft nicht erklärt, streikt sie nicht und entzieht sich auch keiner gewöhnlichen Dienstpflicht“, so Pugliese weiter. „Sie übernimmt schlicht keinen zusätzlichen spezifischen Auftrag. Dies als Streik zu bezeichnen, bedeutet, eine Auseinandersetzung auf einer Grundlage aufzubauen, die rechtlich nicht besteht.“
Projekte: die pädagogische Bewertung liegt bei den Lehrkräften
Der zweite Punkt betrifft Projekte und die zahlreichen zusätzlichen Aktivitäten, die den Schulen vorgeschlagen werden.
Mit dem DPR 275/1999 über die Schulautonomie müssen sämtliche Aktivitäten kohärent in die Bildungs- und Unterrichtsplanung der jeweiligen Schule eingebettet sein. Das Gesetzesdekret Nr. 297/1994, insbesondere die Artikel 5 und 7, weist den Klassenräten und dem Lehrerkollegium klare Zuständigkeiten bei Planung und Koordinierung der pädagogischen und didaktischen Tätigkeit zu.
„Lehrkräfte sind keine bloßen Ausführenden jeder Initiative, die einer Schule vorgeschlagen wird“, betont Pugliese. „Sie haben das Recht und die berufliche Pflicht, Qualität, Relevanz und vor allem die didaktische Tragfähigkeit eines Projekts zu beurteilen. Ein Projekt kann inhaltlich interessant sein. Wenn es jedoch zu viele Unterrichtsstunden beansprucht, den Lernprozess ständig unterbricht oder das Erreichen der Lernziele erschwert, kann und muss es reduziert oder abgelehnt werden.“
Für die UIL Schule sind Projekte dann sinnvoll, wenn sie den Unterricht ergänzen. Problematisch werden sie hingegen, wenn sie zu einer permanenten Abfolge zusätzlicher Aktivitäten führen und dadurch die eigentliche Unterrichtszeit verdrängen.
„Wir sind nicht gegen Ausflüge, Labore oder Projekte. Wir wenden uns gegen die Vorstellung, dass jede Initiative automatisch in die Schule aufgenommen werden müsse, ohne vorher ernsthaft ihre didaktische Sinnhaftigkeit zu prüfen“, erklärt der Sekretär. „Schulautonomie bedeutet nicht, den Kalender möglichst vollzupacken. Sie bedeutet, verantwortlich auszuwählen, was den Schülerinnen und Schülern tatsächlich dient.“
“Das Beiwerk darf nicht den Unterricht verschlingen“
Der verfassungsrechtliche Rahmen der Artikel 33 und 34 der italienischen Verfassung sowie die Bestimmungen über die Schulautonomie stellen das Recht auf Bildung, die Freiheit des Unterrichts und die Qualität des Bildungsprozesses in den Mittelpunkt.
„Die zentrale Aufgabe der Schule ist Bildung und Unterricht“, erklärt Prof. Marco Pugliese abschließend. „Ausflüge, Labore und Projekte können den Unterricht erheblich bereichern, aber sie bleiben Instrumente. Sie dürfen nicht zum eigentlichen Zweck der Schule werden. Wenn das Beiwerk beginnt, den Unterricht und die Lernziele zu verdrängen, bedeutet ein Nein keine Verarmung des Bildungsangebots. Es bedeutet, das Recht der Schülerinnen und Schüler auf Lernen zu schützen.“
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